Projekte Dritter

Die RAG-Stiftung unterstützt Projekte Dritter, indem ein Projektteam den Austausch zwischen bergbaunahen Institutionen und Unternehmen koordiniert, die eigene Initiativen zum Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau planen. Darüber hinaus werden im Rahmen von Glückauf Zukunft! Projekte realisiert, die weitestgehend selbstständig von den jeweiligen Initiatoren konzipiert, finanziert und umgesetzt werden. Im Folgenden finden Sie dazu eine Auswahl.

Die lit.RUHR ist ein internationales Literaturfestival im Ruhrgebiet: Vom 9. bis 14. Oktober 2018 bringt sie an sechs Tagen große Autorinnen und Autoren, funkelnde Begegnungen und spannende Geschichten ins Revier. Die vielfältigen Veranstaltungen finden in Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen statt. 2017 gab es das Kulturereignis der besonderen Art zum ersten Mal. Zu dieser Premiere lag der literarische Fokus auf ruhrgebietstypischen Themen wie Kohle und Stahl, Strukturwandel und Interkulturalität. 2018 steht das Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus im Mittelpunkt. Künstler, Wissenschaftler und Autoren denken gemeinsam über Abschied nach: über den Schmerz und die Kraft der Nostalgie, aber auch über die Euphorie des Aufbruchs. Die Reihe "Abschied und Aufbruch 2018" bietet dabei drei Veranstaltungen mit Platz für Tränen, winkende Taschentücher und für das Glück, das ein Neubeginn bringen kann.

WDR 5 und das WDR Fernsehen feiern den Ruhrpott – auch in dem Augenblick, in dem er sich von seiner schwerindustriellen Vergangenheit verabschiedet. Bei der Kabarett-Gala auf Zollverein zelebrieren Kabarettisten und Comedians "ihr Ruhrgebiet", wundern sich über den besonderen Menschenschlag, blicken satirisch-kritisch auf den Strukturwandel – und stellen erfreut fest: Es gibt ein Ruhrpott-Leben nach der Steinkohle. Und vielleicht scheint dann sogar öfter die Sonne. Die Gala selbst ist leider bereits ausverkauft. Die Ausstrahlung im TV findet am 8. Dezember statt.

Die lit.RUHR ist ein internationales Literaturfestival im Ruhrgebiet: Vom 9. bis 14. Oktober 2018 bringt sie an sechs Tagen große Autorinnen und Autoren, funkelnde Begegnungen und spannende Geschichten ins Revier. Die vielfältigen Veranstaltungen finden in Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen statt. 2017 gab es das Kulturereignis der besonderen Art zum ersten Mal. Zu dieser Premiere lag der literarische Fokus auf ruhrgebietstypischen Themen wie Kohle und Stahl, Strukturwandel und Interkulturalität. 2018 steht das Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus im Mittelpunkt. Künstler, Wissenschaftler und Autoren denken gemeinsam über Abschied nach: über den Schmerz und die Kraft der Nostalgie, aber auch über die Euphorie des Aufbruchs. Die Reihe "Abschied und Aufbruch 2018" bietet dabei drei Veranstaltungen mit Platz für Tränen, winkende Taschentücher und für das Glück, das ein Neubeginn bringen kann.

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Was bleibt vom Bergbau nach der Kohleförderung? Wie lassen sich bergmännische Werte in Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets übertragen? Darum geht es in einer Vielzahl von Begegnungen und Gesprächen der aufbrechenden jungen Generation mit denen, die das Ruhrgebiet mit ihrer Arbeit und ihrem Leben geprägt haben. Eine Verständigung über gemeinsame Werte, Engagement und den Wandel prägender Orte der Arbeits- und Lebenswelt soll auf Exkursionen, Seminaren und vier großangelegten Podiumsveranstaltungen mit prominenten Gästen initiiert werden. Dabei geht es um die spannendsten und aussagekräftigsten Orte, die vom Bergbau geprägt wurden. Nur wer versteht, wo er herkommt, kann sagen, wo er hin will.

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Unter dem Motto "Der Bergbau geht. Was bleibt? Entdeckungen auf den Spuren der Kohle im Ruhrgebiet" wird in dieser Veranstaltungsreihe über das Erbe des Bergbaus im Revier diskutiert. Ein Jahr lang stehen die gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und städtebaulichen Spuren des Bergbaus im Fokus. Unter anderem geht es darum, welche Werte Kirche und Bergbau verbinden und welchen Beitrag die Erfahrungen des Bergbaus zur gelingenden Gestaltung der heutigen Einwanderungsgesellschaft leisten können. Neben Tagungen werden zusätzlich Exkursionen, Gespräche und Gottesdienste an besonderen Orten der Bergbaugeschichte angeboten.

17 RuhrKunstMuseen zeigen von Mai bis September 2018 in 13 Städten der Metropole Ruhr die enge Verbindung von Bildender Kunst und Kohle. Das "schwarze Gold" hat nicht nur das Ruhrgebiet, seine Landschaft, seine Architektur und nicht zuletzt auch seine Bewohner geprägt. Auch Künstlerinnen und Künstler fühlten und fühlen sich bis heute inspiriert von dem besonderen Material. Nationale und internationale Positionen werfen in Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video- und Klangkunst ihren ganz persönlichen Blick auf die Steinkohle und das Revier.

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Sehen Sie genau hin, wenn Fotograf Michael Bader die Bergleute unter als auch über Tage in Szene setzt. Anlässlich des Endes des Steinkohlenbergbaus im Dezember 2018 konserviert diese Porträtreihe die Erinnerung an die Bergleute und setzt ihnen ein nachhaltiges und identitätsstiftendes Denkmal. Die Fotografien rücken dabei das, was meist verborgen und nicht zugänglich ist, in den Fokus. So wurden neben den Bergleuten auch Bergbauanlagen, Gebäude und das Gelände rund um die Zechen der Bergbauregionen dokumentiert. Die Ausstellung der Fotografien findet voraussichtlich 2018 statt.

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Der 13. deutsche Bergmannstag findet 2018 im Ruhrgebiet statt. Unter dem Motto "Tradition erhalten – Zukunft gestalten" findet der erste Teil der Veranstaltung im Rahmen der "ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur" am 30. Juni 2018 auf dem UNESCO-Welterbe auf Zollverein statt. Bergmännische Musik- und Spielmannszüge sowie Bergmannschöre werden nach der offiziellen Eröffnung auf dem ganzen Gelände aufspielen. Der zweite Tag mit Bergmannsgottesdienst findet im Musikzentrum Bochum statt, von wo aus die anschließende Bergparade durch die Innenstadt von Bochum bis zum Deutschen Bergbau-Museum zieht. Hier endet der Bergmannstag mit einem Bergmanns- und Familienfest.

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Die Erfolgsgeschichte der "ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur" setzt sich auch 2018 fort. Seit 2001 bespielen Künstler verschiedenster Stilrichtungen ehemalige Industrieanlagen, Museen und Landmarken im Revier und zeigen so "gelebte" Industriekultur. 2018 zum Auslauf des Steinkohlenbergbaus werden das Leben mit der Kohle, der Wandel der Region und die Leistungen der Bergleute künstlerisch in Szene gesetzt. Das Programm reicht dabei von klassischer Musik über Theater, Comedy und Sonderführungen bis hin zum Höhenfeuerwerk. Definitiv ein Highlight des Jahres 2018.

Sie interessieren sich für die Geschichte des Ruhrgebiets? Unter dem Motto "HAU REIN! Bergbau im Ruhrgebiet. Alltag. Wissen. Wandel" sind 2017 alle Geschichtsinteressierten eingeladen, sich mit der bergmännischen Kultur und Geschichte der Region zu befassen. Das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher richtet den Wettbewerb bereits zum siebten Mal aus. Ob Fachmann oder Laie, Einzelpersonen oder Geschichtsgruppen, ob aus der Bergwerksregion oder von außerhalb – jeder kann mitmachen und sein Wissen, aber auch seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen einbringen. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017.

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Vom 7. September 2017 bis 18. März 2018 präsentiert das MuT – Museum unter Tage – eine Ausstellung von Fotografien und Filmen zum Wandel im Ruhrgebiet. Es ist ein Projekt der Stiftung Situation Kunst (Ruhr-Universität Bochum) in Kooperation mit dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Berlin. Die Ausstellung im MuT wird von Vorträgen, Diskussionen, dialogischen Ausstellungsrundgängen und Künstlergesprächen begleitet. Neben Fotografien von Rudolf Holtappel sind auch Werke von Bernd und Hilla Becher, Joachim Brohm, Jitka Hanzlová und anderen Künstlern zu sehen.

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Viele weitere Veranstaltungen finden sich auch in unserem "Glückauf Zukunft!"-Kalender!


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