These 01

Szenario 1: In Zukunft wird sich die Globalisierung beschleunigen, weil immer mehr Volkswirtschaften Waren und Dienstleistungen auf den globalen Märkten anbieten.

Oder

Szenario 2: In Zukunft wird sich die Globalisierung verlangsamen, weil immer mehr Volkswirtschaften Waren und Dienstleistungen kostengünstig für ihren eigenen Bedarf herstellen können.

Ergebnis

Für 89 Prozent wird sich die Globalisierung in Zukunft beschleunigen. Davon halten dies 59 Prozent für wahrscheinlich, für 30 Prozent ist dieses Szenario sicher. Davon abweichend halten es 11 Prozent für möglich, dass die Volkswirtschaften oder Regionen ihre Autarkie vergrößern.

Expertenmeinung

Geht es nach der Mehrheitsmeinung der Experten, werden in Zukunft noch weitere Volkswirtschaften von der Globalisierung profitieren. Die Studienteilnehmer sehen damit die Fortsetzung eines bereits seit Jahrzehnten anhaltenden Trends der wachsenden internationalen Wirtschaftsverflechtungen. Damit werden die heutigen Unterschiede in der volkswirtschaftlichen Leistung verschiedener Staaten eingeebnet. Durch diesen positiven Rückkopplungseffekt können einmal von der Globalisierung erfasste Wirtschaftsräume leichter am internationalen Waren- und Dienstleistungsaustausch teilnehmen.

Die Gegenmeinung stützt sich auf zwei Argumente: In den hochentwickelten Volkswirtschaften werden Konzepte eines regionalen und authentischen Konsums und einer Verlangsamung des Lebens an Gewicht gewinnen. Daher werden sich Teile der Wirtschaft weniger auf den Export und mehr auf gutsituierte Verbraucher in ihrer Region konzentrieren. Überdies werden es der technologische Fortschritt in der Robotik und die Industrie 4.0 ermöglichen, dass auch in Hochlohnländern wieder Konsumgüter zu niedrigen Kosten hergestellt werden können.

Welches Szenario halten Sie für wahrscheinlicher?

Szenario 1: 30%
eher Szenario 1: 59%
eher Szenario 2: 11%
Szenario 2: 0%
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