These 68

In Zukunft wird die reine Wissensvermittlung über digitale Medien erfolgen und nicht mehr Aufgabe des Lehrers sein.

Ergebnis

78 Prozent der Experten erwarten, dass auch in Zukunft Lehrer und keine digitalen Lernprogramme den Schülern das Wissen vermitteln. 19 Prozent davon sind sich dessen sicher, 59 Prozent davon erachten dies für wahrscheinlich. Indes halten es 7 Prozent der Befragten für möglich und 11 Prozent für wahrscheinlich, dass sich die Schüler das Faktenwissen in Zukunft aus dem Netz holen. 4 Prozent sind sich sicher, dass dies geschehen wird.

Expertenmeinung

Geht es nach der Mehrheit der Experten, haben die Lehrer auch in Zukunft einen sicheren Job. Nicht einmal bei der Vermittlung von abrufbarem Faktenwissen, das in Zukunft ohnehin an Bedeutung verlieren wird, stellen E-Learning-Konzepte die Rolle des Lehrers infrage. Vielmehr sind die Experten mehrheitlich davon überzeugt, dass die Vermittlung von Faktenwissen immer mit Interpretationen und Einschätzungen verbunden ist und diese Aufgabe nur ein Mensch leisten kann. Auch reichen digitale Lerntrophäen und Belohnungen beim Erreichen eines neuen Lernlevels nicht aus, um die Schüler nachhaltig zu motivieren. Selbst smarte Lernprogramme haben in dieser Zukunftsprojektion folglich nur eine Unterstützungsfunktion - eine für das Lernen wichtige Beziehung baut sich nur zu einem Lehrer auf.

Eine Minderheit der Experten sieht dies allerdings anders. Sie erwartet, dass sich bei der reinen Wissensvermittlung die Lern-Apps durchsetzen und die Aufgaben der Lehrer zukünftig hauptsächlich darin bestehen, die Schüler zu Transferleistungen zu befähigen und ihnen Sozialkompetenzen zu vermitteln. Die wahrscheinlichste Konstellation ist eine Mischform aus digitalen Lerneinheiten und einem Unterricht im Klassenverbund durch eine persönlich anwesende Lehrkraft.

Halten Sie diese Aussage für wahrscheinlich?

sicher nicht: 19%
unwahrscheinlich: 59%
möglich: 7%
wahrscheinlich: 11%
sicher: 4%

In welchem Zeitraum tritt dieses Ereignis ein?

bis 2025: 33%
nach 2025: 19%
nie: 48%
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