These 44

Szenario 1: In Zukunft sollte sich das Ruhrgebiet als Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr verstehen (inkl. Düsseldorf, Köln) und vor diesem Hintergrund Entscheidungen treffen (z. B. Infrastrukturen deutlich stärker vernetzen).

Oder

Szenario 2: In Zukunft sollte sich das Ruhrgebiet als Teil einer megaurbanen Region verstehen, die sich z. B. bis Brüssel und Amsterdam erstreckt, und vor diesem Hintergrund Entscheidungen treffen (z. B. Infrastrukturen deutlich stärker vernetzen).

 

Ergebnis

61 Prozent der Experten sind der Meinung, der ideale Bezugsrahmen für das Ruhrgebiet besteht aus der Metropolregion Rhein-Ruhr. Davon sind sich 9 Prozent sicher, 52 Prozent halten dies für wahrscheinlich. 39 Prozent der Befragten sehen hingegen den Entwicklungsrahmen des Ruhrgebiets in einer megaurbanen Region, die auch die Zentren Brüssel und Amsterdam umfasst.

Expertenmeinung

Nach Meinung der meisten Experten gelten das Ruhrgebiet, die Rheinschiene und die Agglomeration im Bergischen Land in der Außenwahrnehmung längst als ein wirtschaftlich und gesellschaftlich eng verflochtener Ballungsraum. Die Mehrheit der Experten spricht sich daher dafür aus, dass diese zehn Millionen Einwohner zählende Verdichtungsregion der ideale Bezugsrahmen ist, auf den sich das Ruhrgebiet in seiner Entwicklung ausrichten sollte.

Ein kleinerer Teil der Experten empfiehlt eine stärkere infrastrukturelle Vernetzung mit den wirtschaftlichen und politischen Zentren der Niederlande und Belgiens. Auch aufgrund von Sprachbarrieren werden der weiträumigen Vernetzung geringere Chancen eingeräumt. Alle Experten sind sich jedoch einig, dass die Verantwortlichen im Ruhrgebiet über die Strukturen der Region hinausdenken müssen.

 

Welches Szenario halten Sie für wahrscheinlicher?

Szenario 1: 9%
eher Szenario 1: 52%
eher Szenario 2: 30%
Szenario 2: 9%
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