These 41

In Zukunft hängt die Prosperität und Attraktivität von POLYZENTRISCHEN BALLUNGSRÄUMEN wie dem Ruhrgebiet von folgendem Faktor ab: Quartiere bzw. Städte ergänzen sich gegenseitig mit klaren, unterschiedlichen Profilen. Es gibt auch innerhalb des polyzentrischen Ballungsraumes Ruhr z. B. ein Verwaltungsviertel, ein Bankenviertel, ein Universitätsviertel, ein Seniorenviertel, ein Ausgehviertel, ein grünes Viertel, ein Kulturviertel etc.

Ergebnis

75 Prozent der Experten sehen in einer Differenzierung mit unterschiedlichen Städteprofilen eine Chance für polyzentrische Ballungsräume - 15 Prozent davon stimmen der These völlig zu, 60 Prozent tragen sie mit Einschränkungen mit. Neutral verhalten sich 5 Prozent, jeweils 10 Prozent lehnen die These eher oder entschieden ab.

Expertenmeinung

Der beispielhafte Blick in den Kulturbetrieb zeigt: Wenn jede Stadt ein Sprechtheater, eine Musikbühne und mehrere Museen unterhält, bringt diese Vollversorgung der Bürger nach Meinung der Experten unweigerlich Masse statt Klasse hervor. Heute sind die Bewohner eines Ballungsraums mobil und orientieren sich über Stadtgrenzen hinaus. Die Entwicklung wird sich in Zukunft noch verstärken - nicht nur in der Kultur, sondern in allen Lebensbereichen. Daher liegt in der Spezialisierung der Städte und Quartiere eines Ballungsraums eine große Chance, ihre Attraktivität zu vergrößern.

Eine Minderheit der Experten sieht in der Spezialisierung keinen Nutzen. Sie befürchten, dass Kommunen mit schlechteren Voraussetzungen abgehängt werden und sich zu sozialen Brennpunkten entwickeln. Daher werden sich Städte und Quartiere vermutlich gegen eine Spezialisierung als Senioren- oder Arbeiterstadt für den Niedriglohnsektor wehren.

Stimmen Sie dieser Aussage zu? (1. Befragungswelle N=27)

stimme gar nicht zu: 7%
eher nicht zu: 19%
unentschieden: 26%
eher zu: 37%
stimme völlig zu: 11%

Stimmen Sie dieser Aussage zu? (2. Befragungswelle N=20)

stimme gar nicht zu: 10%
eher nicht zu: 10%
unentschieden: 5%
eher zu: 60%
stimme völlig zu: 15%

Tritt dieses Ereignis ein? (1. Befragungswelle N=27)

sicher nicht: 0%
unwahrscheinlich: 22%
möglich: 59%
wahrscheinlich: 11%
sicher: 7%

Tritt dieses Ereignis ein? (2. Befragungswelle N=20)

sicher nicht: 0%
unwahrscheinlich: 15%
möglich: 60%
wahrscheinlich: 20%
sicher: 5%
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