These 23

In Zukunft hängt die Prosperität und Attraktivität von Ballungsräumen unter anderem von folgendem ökonomischen Faktor ab: einer engen innovationsgetriebenen Kooperation von Unternehmen und Forschungsinstitutionen.

Ergebnis

Das Meinungsbild ist eindeutig: 97 Prozent der Studienteilnehmer vertreten die These, dass die Prosperität und Attraktivität von Ballungsräumen von Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungsinstitutionen abhängt. Für 41 Prozent davon ist dies sogar ganz sicher so. Nur 4 Prozent zeigen sich unentschieden.

Expertenmeinung

Erst aus der Vernetzung von Unternehmen und Forschungsinstitutionen entstehen meist jene Innovationen, die Jobs und damit Wohlstand schaffen. Diesem ebenso einfachen wie plausiblen Gedankengang schließen sich nahezu alle Experten an. Die Schlussfolgerungen daraus sind jedoch wesentlich komplexer. Die Forschungseinrichtungen in und neben der Hochschule stehen miteinander im Wettbewerb. Spezialisierte Hochschulen mit einer hohen Reputation in einem bestimmten Feld ziehen daher nicht nur Forschungsaufträge aus der Region an, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet oder sogar aus ganz Europa. Demzufolge gehen manche regionale Forschungseinrichtungen mit geringerer Bekanntheit bei der Vergabe leer aus und rutschen aufgrund fehlender Drittmittel in ihrer Qualität weiter ab. Die Lösung könnte nach Einschätzung der Experten in einem differenzierten und langfristigen Ansatz bestehen, bei dem sich die Hochschullandschaft und die Unternehmen in einem moderierten Prozess auf Forschungsschwerpunkte einigen und sich untereinander vernetzen.

Stimmen Sie dieser Aussage zu?

stimme gar nicht zu: 0%
eher nicht zu: 0%
unentschieden: 4%
eher zu: 56%
stimme völlig zu: 41%

Tritt dieses Ereignis ein?

sicher nicht: 0%
unwahrscheinlich: 4%
möglich: 11%
wahrscheinlich: 63%
sicher: 22%
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