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PROSPERITÄT BRAUCHT EINWANDERUNG!

Einwanderung und Integration können der Überalterung und Entleerung entgegenwirken und die Region wirtschaftlich beleben.  

Insbesondere wenn Zuwanderer mit guten beruflichen Qualifikationen oder durch hochwertige Bildungs- und Ausbildungsangebote schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden können, ist Einwanderung eine Bereicherung für alternde Gesellschaften. Bei der Ansiedelung der Neuimmigrierten können beispielsweise gezielt entwickelte Enklaven Orientierung geben und schaffen durch ihre Offenheit gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen die Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Einwanderung kann die Negativeffekte des demografischen Wandels maßgeblich ausgleichen.  

Das Ruhrgebiet muss Einwanderung und Integration als Produktivfaktoren nutzen, um in Zukunft Prosperität zu ermöglichen. Die Verantwortlichen der Region sind dazu aufgerufen, ihre administrativen Spielräume konsequent und kreativ auszuschöpfen. Die Entscheidungsträger der Region müssen gleichzeitig darauf hinwirken, dass Integration ganz oben auf die Agenda von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gesetzt wird.

 

Die Zukunftsthesen wurden aus den Ergebnissen mehrerer Einzelthesen der Themenfelder Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Bildung abgeleitet. Sie fußen dabei besonders auf Thesen, die in Wechselwirkung zu anderen stehen und eine neue Perspektive auf ein Thema eröffnen. Im Fall der Zukunftsthese 03 sind dies unter anderem die folgenden Einzelthesen:

Einzelthese 45

In Zukunft steht Integration von Migranten an erster Stelle der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und damit politischen Agenda von Ballungsräumen.

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These 46

In Zukunft sind kulturelle Enklaven in Ballungsräumen grundsätzlich Ausdruck von Parallelgesellschaften, die Integration verhindern. ODER In Zukunft sind gezielt entwickelte kulturelle Enklaven in Ballungsräumen attraktive Zentren mit hoher Vitalität.

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These 47

In Zukunft ist Arbeit weiterhin der Schlüssel für Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

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These 48

In Zukunft wird Einwanderung und Integration als Bereicherung für die Region verstanden und genutzt. Es gelingt, die demografische Entwicklung durch entsprechende qualifizierte Zuwanderung abzufedern.

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Einblick in die Diskussion auf dem Zukunftsforum 2016 zum Thema "Ruhrgebiet und Integration" im Video.


RAG-Stiftung
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