Du interessierst dich für "#NextLevelRuhr – der Hackathon für alle"? Dann bist du hier genau richtig! Scroll dich durch und blick mit uns zurück, wie beim Hackathon #NextLevelRuhr am 18./19. November tolle neue Ideen für das Ruhrgebiet entstanden! Generelle Informationen unseres Hackathon findest du übrigens hier.

24 Stunden, eine Aufgabe, 14 Teams.

85 junge Leute mit ganz unterschiedlichen Hintergründen sind zusammengekommen, um ihre Antworten auf die Frage zu geben: Was müssen wir tun, damit das Ruhrgebiet in den nächsten 10 Jahren für junge Menschen attraktiver wird?

 

Gearbeitet wird in Teams von mindestens 5 Teilnehmern. Eine prominent besetzte Jury prämiert die drei besten Vorschläge. Wir sind gespannt, was uns erwartet.


 

Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung und Initiatior des Hackathon #NextLevelRuhr, zu seinen Erwartungen und Wünschen an den Hackathon.

 

"Wir brauchen Perspektiven für das Ruhrgebiet. Und wer könnte diese Perspektiven besser erdenken als junge Leute, die hier langfristig leben wollen."

Die Teams und auch unser Moderator, Amiaz Habtu (bekannt aus der "Höhle der Löwen"), sind  eingetroffen und freuen sich auf zwei tolle Tage.

Amiaz Habtu, der Moderator des Tages, leitet in den Tag ein. Dr. Werner Müller weist in seiner Begrüßung darauf hin, dass es auf die Ideen der jungen Generation an kommt, um die Zukunftsfähigkeit des Ruhrgebiets zu sichern.

Monika Heimann, INNCH GbR, gibt praktische Tipps wie man mit verschiedenen Kreativitätstechniken auf neue Ideen kommt.

 

Nach einem kurzen Icebreaker-Spiel geht es ans Eingemachte: In der Teamfindungsphase stellen die Teams, die noch Verstärkung suchen, ihre Idee vor und werben um Mitstreiter. Vollständige Teams beginnen dann mit der Arbeit an ihrer Idee. Vorschläge, die keinen Anklang finden, werden verworfen.

Das Ruhrgebiet soll in den nächsten zehn Jahren zu einer Top-Adresse für junge Leute werden.
Die übergeordnete Leitfrage lautet daher: Was müssen wir dafür tun? Falls das zu abstrakt ist, können die Teams Ideen in folgenden drei Themenfeldern entwickeln:

Digitale Transformation

Welche Apps, Netzwerke, Daten oder Infrastrukturen brauchen wir im Revier? Was muss sich ändern, damit du mit deiner Gründeridee bleibst und der nächste Tech-Weltkonzern aus dem Pott kommt? Wie wird das Ruhrgebiet innovativer? Fällt dir dazu etwas ein?

Lebensqualität und Perspektive

Wie überwinden wir das soziale Gefälle? No-Go-Areas wollen wir nicht. Hast du einen Vorschlag, wie wir das schaffen? Wie bekommen wir ein Lebensgefühl von international spannenden Metropolen ins Ruhrgebiet? Urbanes Leben, kosmopolitisch handeln und stolz sein auf Heimat und Herkunft?

Organisation und Beteiligung

Wir arbeiten in Dortmund, wohnen in Bochum und fahren zum Klettern in den Landschaftspark Nord nach Duisburg. Gefühlt ist das Ruhrgebiet eine große Stadt. Aber warum organisieren wir es nicht stärker so? Wer etwas verändern will, muss sich einbringen. Brauchen wir eine Interessengruppe für die junge Generation?

... und wie geht's weiter?

Hacken!

 

Damit meinen wir nicht nur Programmieren und IT-Sicherheitslücken aufdecken. Wir verstehen darunter die Entwicklung guter Ideen – egal ob Konzeptvorschlag, Geschäftsidee oder Softwarelösungen. Bringen wir das Ruhrgebiet voran!

Essen!

 

Für eine ausgewogene Ernährung ist selbstverständlich gesorgt. Snickers, Twix, Kinderriegel. Alles da. Wer dann doch auf konventionelle Kost steht, darf sich über Suppen, Schnitzel, Kuchen und mehr freuen. Getränke sind selbstverständlich auch ausreichend vorhanden!

Ausruhen!

 

Wenn der Akku leer ist, könnt ihr euch im Ruheraum hinlegen. Feldbetten stehen bereit. Wer die Nacht dann doch lieber in einem ordentlichen Bett verbringen will, kann in einer Jugendherberge übernachten. Ein Shuttle-Service bringt euch hin.


Intensive Diskussionen in den Teams: Wie bringen wir das Ruhrgebiet weiter? Wie schaffen wir mehr Lebensqualität, gerade für jüngere Leute?


Bereits jetzt geht es auch darum sich zu überlegen, wie man die Jury beim Jury-Pitch überzeugen kann.


Hochkonzentriertes Arbeiten und...


... großer Fortschritt bei den Projekten.


Und was sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Wichtig scheint vor allem die Arbeitsteilung zu sein.

"Ein Team macht die Programmierung. Ein Team die Präsentation."

Ein 24-Stunden-Catering versorgt die Teilnehmer mit reichlich Energie. Denn mit knurrendem Magen und Durst "hackt" es sich schlecht.

Frischen Wind und neue Inspiration bietet der Impulsvortrag von Leon Windscheid, dem bisher jüngsten Gewinner von "Wer wird Millionär?", Autor und Unternehmer. Er spricht darüber wie man sich pschologische Erkenntnisse im Alltag zu Nutzemachen kann. 

Hättest du die Millionenfrage gewusst?
Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?
A: 22
B: 24
C: 26
D: 28


Kicker, Flipper, XXL-Jengatürme... ein bisschen Abwechslung gibt's in der Entertainment-Area.


Absoluter Siegeswille, egal ob beim Kicker oder beim Jury-Pitch!

Auch zu später Stunde sind die Teams noch hochkonzentriert bei der Arbeit.

Wer eine Mütze Schlaf nehmen will, tut dies in der Nahe gelegenen Jugendherberge oder in einem Ruheraum in der Location. Gute Nacht! (-.-)zzZZ



Kaffee und ein Brötchen machen müde Hacker wieder munter...


Und weiter geht's mit der Vorbereitung der Pitch-Präsentation.

Neue Impulse und spannende Einblicke in die Welt der Gamification bietet der Vortrag von Nora Stampfl vom f/21 Büro für Zukunftsfragen.

Mit dem technischen Fortschritt – ich denke da vor allem an Smartphones, mobiles Internet, Augmented Reality – wird die Stadt selbst zum Spielraum. Und es gibt verschiedene Städte, in denen Stadtraum auch als Spielraum betrachtet wird.

 

 

Und jetzt: Endspurt!

Jetzt gilt es noch einmal die letzten Feinheiten zu schleifen und damit die Jury zu überzeugen.

Die Teams haben nur wenige Minuten, um die Jury von ihren Ideen zu überzeugen. Ist die Idee wirklich neu, innovativ und zumindest theoretisch – umsetzbar? Das entscheidet die siebenköpfige Jury unter Leitung von Dr. Werner Müller.

Die Jurymitglieder erwarten kreative Ansätze und neue Sichtweisen.

Ich freue mich sehr zu sehen, wie diese Ideen von den einzelnen Teams vorgestellt werden und wie ich diese Ideen mit den Erfahrungen, die ich in den letzten zehn, fünfzehn Jahren in Japan, in Europa und in Berlin gemacht habe, verknüpfen kann. (Ryotaro Chikushi)

Der Jury-Pitch ist der Höhepunkt des Hackathons: Die Teams präsentieren ihre Ideen vor der Jury. Kurz und knapp, auf den Punkt. Die besten Ideen wollen wir weiterverfolgen. Die drei besten Ideen werden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro (1. Preis), 2.500 Euro (2. Preis) und 1.000 Euro (3. Preis) ausgezeichnet.

 

Die Teams mit ihren Ideen:

  • Team "#woistmeinehose": Web-Anwendung für Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet
  • Team "Team Pottential": Messenger Chatbot für das Ruhrgebiet
  • Team "Little Pony Unicorn": Hol dir dein Stück Pott
  • Team "39a": Unsere Startrampe für High-Tech und Bildung
  • Team "#vonschwarzzubunt" Vielfältige und nachhaltige Lebenswelten in Arbeit und Freizeit
  • Team "Trockeneis feat. Spüli": Förderung von Start-ups durch: Networking, Rabatte, Working space
  • Team "DieTaffenGiraffen": Soziale Integration durch Pflege von Bienen und Urban gardening
  • Team "Generation #": #Ruhr - Smartes shopping im Revier
  • Team "#Hueppelshock": Swiss army knife für Behörden, Kultur, Dienstleistungen
  • Team "POTTenzial": Regionalentwicklungsplan nördliches Ruhrgebiet
  • Team "... aus Gründen": Eine neue Gründerkultur im Ruhrgebiet
  • Team "RUHRconnect": Coworking, -living, -learning
  • Team "Projektbüro Vatter & Söhne": "Der Kumpelmat" - Online-offline-Interaktion im Viertel
  • Team "AI Ruhr": Attraktive Wohnorte im Ruhrgebiet finden

 

Die Jury zieht sich zur Beratung zurück. Mitglieder der Jury sind:

  • Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung
  • Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung
  • Ryotaro Bordini Chikushi, Gründer und Leiter InfraLab auf dem Euref-Campus Berlin
  • Dr. Daniela Hochstein, Leiterin Controlling Knipex
  • Simon Schnetzer, Jugendforscher
  • Andreas Tyrock, Chef der WAZ
  • Thomas Wessel, Personalvorstand von Evonik Industries

1. Preis: 5.000 €

Erster Sieger des Hackathons #NextLevelRuhr ist das Team "AI Ruhr". Das Team entwickelte eine Suchmaschine für Wohnungen im Ruhrgebiet, die anhand verschiedenster Daten, z. B. Zugang zum ÖPNV, Kindergärten etc., einen individuellen Attraktivitätsindex für Wohnlagen entwickelt.

2. Preis: 2.500 €

Der 2. Preis in Höhe von 2.500 € geht an das Team "Projektbüro Vatter & Söhne". Ihre Idee: Ein "Kumpelmat", der Tipps und Anekdoten zum Ruhrgebiet ausgibt. Der Clou: Jeder kann den Automaten mit Ideen füttern. Es gibt keine App, denn der Kumpelmat will alle Nutzer im "real life" überraschen.

 

 

3. Preis: 1.000 €

Der 3. Preis in Höhe von 1.000 € wird zweimal vergeben. Zum einen an das Team "Pottential", das einen Messenger-Chatbot für das Ruhrgebiet entwickelt hat. Zum anderen an das Team "... aus Gründen", das Gründer an Schulen bringen und so Schüler fürs Unternehmertum begeistern will.


Die Siegerteams sind begeistert und die Jury voll des Lobes!

Das letzte Wort hat Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. Er beglückwunscht noch einmal die Siegerteams und bedankt sich bei allen Teilnehmern für das große Engagement und die vielen tollen Ideen. Die RAG-Stiftung wird im Anschluss an den Hackathon #NextLevelRuhr sämtliche Ideen noch einmal eingehend prüfen. Es gab viele tolle Ansätze, die das Ruhrgebiet nach vorne bringen können!


Zum Schluss noch ein Bild der strahlenden Gewinner! Herzlichen Glückwunsch!


Der Hackathon #NextLevelRuhr ist nur eines von zahlreichen Projekten unter dem Dach von "Glückauf Zukunft!". Informationen zu vielen weiteren Projekten finden sich unter: www.glueckauf-zukunft.de


RAG-Stiftung
RAG-Stiftung
RAG-Stiftung